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Rückblick auf zwei Jahre Corona

Gesellschaftliche Veränderungen

Eine vorläufige Bilanz der Krisenbewältigung nach zwei Jahren Corona-Maßnahmen fällt ernüchternd aus: Die Stimmung in Österreich ist trotz angekündigter Lockerungsschritte nachhaltig getrübt. Die größten Sorgen der Bevölkerung gelten den Themen Wirtschaft, Gesundheit und Pflege sowie leistbares Wohnen.

Anlässlich des zweiten Jahrestags des Pandemiebeginns und des damit verbundenen ersten Lockdowns hat Gallup eine Umfrage* zum Thema „Rückblick auf zwei Jahre Corona“ in der österreichischen Bevölkerung durchgeführt. Die vorliegende Analyse beschäftigt sich mit gesellschaftlichen Veränderungen in den vergangenen zwei Jahren. Nur 5 % der Befragten finden, dass wir die Krise gut gemeistert haben. Für die Mehrheit der Bevölkerung (59 %) war die Pandemiebewältigung bisher kein wirklicher Erfolg – wir haben uns demnach durch die Krise zwar ganz gut geschlagen, aber es gab auch viele Probleme. 31 % der Österreicher sind der Meinung, dass wir als Gesellschaft in der Coronakrise komplett versagt haben. Für zwei Drittel der Österreicher (67 %) hat sich die Welt in den vergangenen zwei Jahren im Allgemeinen zum Schlechteren verändert. Noch drastischer werden die Veränderungen in einigen wesentlichen Aspekten der Gesellschaft beurteilt – so geben z.B. 76 % an, dass sich ihr Eindruck von gesellschaftlichem Zusammenhalt verschlechtert hat.

* 1000 Personen repräsentativ für die (webaktive) österreichische Bevölkerung im Alter ab 16 Jahren (Methode: „Computer Assisted Web Interviewing“ im Gallup-Onlinepanel, durchgeführt zwischen 14. und 17. Februar 2022)