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FPÖ-Anhängerschaft: Unbeirrt durch Skandale

FPÖ-Anhängerschaft: Unbeirrt durch Skandale

Weniger als ein Drittel der österreichischen Bevölkerung vertraut dem FPÖ-Vorsitzenden Herbert Kickl. In etwa ebenso viele halten die FPÖ unter seiner Führung für fähig, positive Veränderungen in Österreich herbeizuführen. Während die jüngsten Skandale potenzielle Wähler:innen aus konkurrierenden politischen Lagern abschrecken, bleibt die FPÖ-Kernanhängerschaft der Partei verbunden.

Laut einer Ende April und Anfang Mai durchgeführten Umfrage des Österreichischen Gallup-Instituts* vertrauen 30 % der österreichischen Bevölkerung den Aussagen von Herbert Kickl „sehr“ oder „eher“. Gut ein Monat zuvor war der Anteil jener, die Kickl vertrauen, mit 34 % noch etwas höher. Auch die Überzeugung, dass die FPÖ unter der Führung von Herbert Kickl positive Veränderungen in Österreich bewirken kann, ist von der zweiten Märzhälfte bis Ende April in der Gesamtbevölkerung gesunken (von 37 % auf 31 %). In den Reihen der erklärten FPÖ-Anhängerschaft verzeichnet Kickl keine Vertrauensverluste. Im März attestierten ihm 84 % der FPÖ-Affinen Vertrauenswürdigkeit, Ende April und Anfang Mai waren es 87 %. Die Überzeugung, dass die FPÖ unter Herbert Kickl das Land positiv verändern kann, bleibt unter den Sympathisierenden der Partei ebenfalls stabil: Im März teilten 91 % diese Ansicht, Ende April waren es 90 %.

* Gallup-Stimmungsbarometer: Eigenstudie des Österreichischen Gallup-Instituts, 1.000 Personen repräsentativ für die (webaktive) österreichische Bevölkerung ab 16 Jahren, Methode: Computer Assisted Web Interviewing (CAWI) im Gallup-Onlinepanel, durchgeführt zwischen 25. April und 2. Mai 2024